Dienstag, 24. Februar 2009

6 Billion People * 6 Billion Colours * Nokia


Nokia E71 launch / 6 Billion People, 6 Billion Colours from Universal Everything on Vimeo.

fuck it!

Das größte Problem des Internets ist wie es auf diesem und anderen Blogs schon mehrfach erwähnt wurde die Selbstreferenzialität.

Und vor Kurzem gab es ein greifbar großes Beispiel dieser Referenzialität auf das mich Y aufmerksam gemacht hat:

Der geschätzte Alumnus Guttenberg heißt nicht Wilhelm. Zumindest nicht mit den ersten 20 Vornamen, die die Bildzeitung abgedruckt hat. - genauso wie große Teile der Online Presse wie z.B. auch die FAZ oder der Spiegel Online.

Eben weil jeder bei jedem abgeschrieben hat und alle anderen die Quelle Wikipedia hatten.

Und dass - nur, weil Anonymous sich einen Scherz erlaubt hat. Befiehl Wiki, wir folgen. 

Interessant nicht nur um zu sehen was für ein Schrott Onlinejournalismus als faktische Aufwärmung bereits bestehender Quelle ist und wie lang es gedauert hat, bis sich jmd. des Genealogischen Handbuchs bedient hat sondern auch um zu sehen wie sehr sich die Internetpresse selbst noch mit dem Thema beschäftigt und mehrheitlich sogar die Schuld bei Wikipedia sucht - was an eine Lächerlichkeit grenzt.

Es sind im Moment ca. 30 Artikel, die revidieren & entschuldigen. Davon die FAZ vermutlich am Ehrlichsten. (über googlenews Suche) 

Zum Vergleich: 

5811 unterschiedliche Proträts der Person Guttenberg & weil heute bei einem Münchener Fußballclub irgendjmd. irgendwas gemacht hat gibt's schon jetzt ganze 140 Artikel

Montag, 23. Februar 2009


http://www.lovecreative.com/blog/

Jede Zelle

Dr. Dr. vc. hm. Hefer & Prof. Dr. Dr. Schecker empfehlen vor Makro II eine doppelte Dosis :

Flenn-Album des Jahres

Jetzt schon das schönste Flenn-Album des Jahres:
Loney, Dear - Dear John.




8. April Hamburg
9. April Berlin
22. April Paris
25. April München

Freitag, 20. Februar 2009

Donnerstag, 19. Februar 2009

The Short & Simple Story of the Credit Crisis

Infografiker Jonathan Jarvis erläutert die Finanzkrise in nur 8 Minuten Film: The Short & Simple Story of the Credit Crisis. Verständlich, unterhaltsam und auch noch schön anzusehen. Auch in HD-Qualität.

Quelle: Fontblog.de

Link: Short & Simple Story of the Credit Crisis

Lieblingsbands

Ich wartete gestern etwas gelangweilt auf Ra Ra Riot, da kamen 3 Pariser Kiddies auf die Bühne, und legten einen großen Haufen Watte auf die Ohren des Publikums. Ganz großes Songwriting, aber viel wichtiger: Die konnten das tatsächlich auch spielen; völlig aufnahmereif - ganz großes Tennis!

Frank Zappa würde sagen "It´s a little bit cheesy, but it´s nicely displayed". Cheesy natürlich schon, aber Beatles vs. E. Smith vs. noch mehr Watte auf den Ohren - wer kann da widerstehen? (ich auf jeden Fall nicht, aber das war ja klar...)


Revolver "Luke, Mike and john" from Karakoid on Vimeo.


Revolver "Untitled 2" from Karakoid on Vimeo.

Das ist noch weit unter dem Niveau von gestern (ich war nicht angetrunken, glaubt mir ;) )

Achja, Ra Ra Riot waren auch ganz gut, aber man hatte ihnen halt schon ein bisschen die Show gestohlen...

http://hypem.com/track/745766/Ra+Ra+Riot-Oh%2C+La

Mittwoch, 18. Februar 2009

Regression leads to Depression

Okay - 3 Zugeständnisse : 

1.  Hobbystatistiker M.S. liest durchschnittlich nur zwei Blogs mit 'ner üblen SD weswegen die Links immer nur von einer Seite kommen

2. Meine Playlist hat mit seiner hier - ANKLICKEN!!!

mal locker 'ne 0,2er Regression 

3. Krieg ich den verdammten SDSErCOVCorrSPGesamtheitWurzelAZ Mist nicht mehr aus meinem Kopf heraus - geschweige denn ASADZZDD1-E^t Quatsch in selbigen hinein. Wie auch immer der Link (nicht der Typ!) ist schick! 

Termin

Tipp für die Semesterferien: http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/musikbuehne_abschlusskonzert_im_grossen_haus/?id_datum=1564

Montag, 16. Februar 2009

The Atlantic: Bush-Map

Für all jene die den Wandel der USA unter der Regierung George W. Bush in Zahlen und dazu noch hübsch visualisiert betrachten wollen, habe ich eine Kleinigkeit:

www.theatlantic.com/images/issues/200901/bush-map.gif

Samstag, 14. Februar 2009

wer wissen will, welche farben diesen frühling in sind:

http://www.pantone.com/downloads/articles/pdfs/PANTONE_FCR_FALL09.pdf

Freitag, 13. Februar 2009

GLÜCKWUNSCH !

Die Universität Bayreuth gratuliert ihrem Alumnus Herrn Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg herzlich zu seiner Vereidigung als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Er studierte an der Universität Bayreuth Jura und schloss sein Studium mit dem Prädikatsexamen ab. Im Anschluss promovierte er in Bayreuth bei Staatsrechtler Prof. Dr. Dres. h.c. mult. Peter Häberle und schloss seine Promotion mit summa cum laude ab.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Grève générale statt Semesterbeginn

Liebe Grüße aus der Stadt der Liebe!
Die Uni sollte seit Montag stattfinden; realiter stehen die Professoren lieber auf der Strasse und lassen sich von der Streikpolizei anpöbeln, weil der gute Sarko vor lauter Hormonüberschwang mit seiner Carla kurzerhand beschlossen hat, ihre Arbeitsbedingungen zu ändern. Habe Montag kurz einen Abstecher in die Banlieue gemacht (um vielleicht billiger einzukaufen), was eine der größten Ernüchterungen überhaupt zufolge hatte; die ganze Ästhetik von Paris kann nur deswegen existieren, weil alles hässliche einfach hinter dem Blvd Peripherique abgeladen wird (den armen Leuten direkt vor die Fenster ihrer Wohnburgen). Wohl also dem, der drinnen ist, und die Augen vor dem Rest schliessen kann...
Zwei Zufallsfunde dieser Woche

http://www.myspace.com/metronomy

http://myspace.com/hotels

Sonntag, 1. Februar 2009

Die Hand vor Augen nicht sehen

http://www.paranaiv.no/files/images/Inez_Vinnodh_decades_04.jpg

One day, we´re gonna live...

Bon soir und alles alles liebe aus Paris, einer Stadt, über die man nicht viel zu sagen braucht, weil dasjenige, was man landläufig damit assoziiert, schon so treffend ist. Ich bin sehr gut angekommen und von einem sehr entspannten Dänen empfangen worden, mit dem ich mir jetzt ein Appartment im 12ten Arrondissement teile. Der Däne hat noch weitere interessante Features, z.B. kann man mit ihm stundenlang über Musik oder Frauen diskutieren (oder den Zusammenhang zwischen beidem).

Mit Erasmus verhält es sich ähnlich wie mit Paris; es weiß ohnehin jeder alles darüber, und daher werde ich es bei dem Seitenkommentar belassen, dass es unter Austauschstudenten wie bei allen Menschen interessante, langweilige, und nervige gibt.

Dass ich in etwas mehr als einer Woche jetzt schon in 3 Demonstrationen gelaufen bin, ist aber sicher mehr als Zufall, und daher auch erwähnenswert. Die größte war natürlich am Tag des "greve general", diesen Donnerstag. In dessem Zug wurde die Bastille flotterweise erneut erobert, allerdings diesmal ohne massive Gegenwehr.


Das Kulturprogramm ist so grandios wie unübersichtlich; Highlights bisher die Opera Bastille, und Of Montreal gestern im Bataclan. Fazit: Die Franzosen scheinen ein relativ amüsantes Konzertvölkchen zu sein, und Songs über Paris kommen natürlich besonders gut, z.B. der hier:

MP3: Of Montreal - Sink The Seine


Die Show war völligst verrückt, von einem Haufen Federn für die Zuschauer bis zum Franz Ferdinand (Take me out) Cover als letzter Song stimmte einfach (fast) alles - der Mix war etwas mies, was die hüpfende Meute aber kaum zu stören schien.



Die Vorlesungen beginnen erst übernächste Woche, bis dahin wird also reichlich Zeit für weitere Erkundungstouren (Paris en velo - c´est tres chic!) und dergleichen sein.

Im übrigen bin ich froh, endlich herausgefunden zu haben, was die Sippe vom Zuber eigentlich beruflich so treibt;