Freitag, 25. Dezember 2009
hitlisten gehören zum jahresabschluss, wie...
erstmal frohe weihnachten aus dem wärmeren indien. mir ist aufgefallen, dass unserer austausch auf vielen ebenen in letzter zeit etwas kurz gekommen ist.
da ja die musik ein medium ist, welches stimmungen und persönliche eindrücke vermittelt, wollt ich vorschlagen, ein paar songs zu sammeln, die euch dieses jahr begleitet haben. mir sind jetzt nur ein paar eingefallen:
Bombay Bicycle Club - Always Like This (4:05)
Grizzly Bear - Southern Point (4:59)
Zero 7 - Medicine Man (4:32)
The Whitest Boy Alive - Courage (4:22)
Why? - January Twenty Something (2:24)
Mumford and Sons - Little Lion Man (4:06)
Grizzly Bear - Fine For Now (5:31)
Fat Freddys Drop - Roady
Nanko - Lucky you
Girls - Laura (4:51)
Hudson Mohawke - Gluetooth (3:47)
Kasabian - Underdog (4:36)
Kings Of Convenience - Scars On Land (3:52)
Paolo Nutini - Coming Up Easy (4:18)
Eels - That Look You Gave That Guy (4:15)
Akron Family - Everyone Is Guilty (5:57)
Devendra Banhart - Angelika (Album Version) (3:23)
The Pains Of Being Pure At Heart - Contender (2:38)
Bon Iver - Woods (4:44)
Sufjan Stevens - Concerning the Ufo Sighting Near Highland, Illnois
Animal Collective - My Girls (5:40)
Mittwoch, 11. November 2009
swineflujournalism
Also dann doch lieber die SchweinegRippe als 'ne gebrochene Rippe. (sorry - den konnte ich mir echt nicht verkneifen - ich zahl auch gleich was in die "schlechte-wortwitze-kasse" ein)
http://www.youtube.com/watch?v=LlpStpw7wqQ
Samstag, 7. November 2009
don't stop me now
Freitag, 6. November 2009
Mal wieder n Lieblingslied
Akron/Family - Everyone is guilty
ansonsten noch sehr hoerbar: Throw me the statue, Harlem Shakes, Volcano Choir, Cymbals Eat Guitar
Samstag, 3. Oktober 2009
Nokia goes Iran
Mittwoch, 23. September 2009
newwyoooooorrk
Und jetzt, weil 4 Wochen bald vorbei sind und ich meinen eigenen Vorschlag ja ungern haengen lasse: der (relativ kurze) allgemeine Zwischenstand.
New York, jaja. Grosse Stadt, und so. Tatsaechlich. Ich hatte mit weniger Kulturschock gerechnet, aber es hat einen doch die ersten Tage wieder mal gut vom Hocker gehauen. Uni-bedingt ging es in ein Hostel in Harlem, wo gerade die 'gentrification-frontier' verlaeuft, d.h. man kann gleichzeitig schicke cupcake stores und 'crack-delis' (Name wohl selbsterklaerend) beobachten. Irgendwie hat sich die Illusion, dass Wohnungssuche total einfach ist, ziemlich lange gehalten, so dass die ersten Tage wahrhaft furchtbar waren. Und wenn ich furchtbar meine, dann meine ich 'abysmal', abgrundtief furchtbar! Nach geschaetzten 7 oder 8 extrem miesen Wohnungen war die neunte dann, zum selben Preis, extrem genial, und so wohne ich jetzt zusammen mit zwei wunderbaren Amis in Sugar Hill / Harlem (145st and Edgecombe Ave). Falls es ich schaffe, haenge ich ein Foto an.
Das ganze hat fast eine Woche gedauert, sodass das Uni-Orientierungsprogramm direkt nach dem Einzug begann. Orientierung ist meistens nicht so lustig, so auch in diesem Fall (aber gutes Essen gab's). Nach Labor Day hat dann die Uni angefangen; die ersten 2 Wochen macht man 'shopping', d.h. in viele Kurse reingehen und sich anschauen was einem gefaellt. Ich mache jetzt nur Political Science Kurse, und die sind so genial, dass man dafuer die eine oder andere Ueberstunde schon in Kauf nehmen kann. Tatsaechlich stimmt das 'Vorurteil' mit der Dienstleistungsmentalitaet der Professoren, und sowieso ist das ganze (wie vorherzusehen war) sehr gehegt und gepflegt (kostenloser Auto-Eskortierservice 24/7 fuer Leute die nachts Angst haben rumzulaufen, eigenes Postfach, und lauter so unnuetzes Zeug. Da habe ich lieber ein billiges Bildungssystem!). Leider kostet das ganze absurd viel Zeit; die meisten Sachen sind zwar fachlich einfach, aber es gibt fuer jeden Kurs 'reading requirements', und die sind ungefaehr so krank wie Mr. Burns in der einschlaegig bekannten Simpsons-Folge. Macht nichts, wenn den jetzt keiner versteht. Als Folge davon habe ich bisher nur sehr sporadisch Nutzen aus der Metropole gezogen. Klar, alles ist immer offen, ein paar gute Konzerte (trentemoller, of montreal (schon wieder!)) waren drin, aber man verbringt doch 90% der Tagezeit auf dem Campus, der ja auch ganz nett ist. Mal sehen inwieweit sich das noch aendert, aber ich sag mal: Was erleben kann man auch spaeter, die wirklich grossen Erleuchtungen im Leben hat man doch in der Bib!
Geilerweise bin ich in einen superlustigen a-capella-jungschor reingerutscht, der so im klassischen Ami-College-Style schmutzige Lieder (in klassischer Form) singt. Die Leute sind im Vergleich zu den sonstigen Studenten (die, ehrlich gesagt, ueberkrasse Karrierekiddies sind) ziemlich lustig, wir machen im Semester ein paar Konzertroadtrips an andere Unis, und proben ziemlich viel. Wer noch nicht zuviele schlechte Internetseiten gesehen hat heute: googlen nach columbia kingsmen.
Apropos, muss jetzt zur Probe, von daher, bis spaeter!
Ich wuensche euch allen eine grossartige Zeit, und freue mich schon darauf, euch bei einem guten fraenkischen Pils im Kraftraum wiederzusehen!
Dienstag, 1. September 2009
Music: The XX
the xx-crystalised from kuakuak on Vimeo.
farbe!
Carrolein macht den Anfang
ich finde Hannes’ Vorschlag gut und da ich (mal abgesehen von Tim W.) am frühesten abgehauen bin, bin ich wohl dran, als Erste hier was zu schreiben.
Buenos Aires hat mich in einem einzigen Sog in seinen Bann gezogen, das Sausen und Brausen dieser Stadt, die nicht schläft, ihre prachtvollen Häuser und baumgesäumten Avenidas, der bröckelnde Putz an alten Palästen, die graffitibeschmierten Wände, die kaputten Pflastersteine vor neuen schicken Designerläden. Geruch von gerösteten Erdnüssen und Räucherstäbchen mischt sich mit dem Gestank von Hundekot. Schuhputzer, Zeitungsstände, Blumenverkäufer, Bettler und Kinder in Schuluniform. In dieser ganzen Hektik haben die Argentinier eine lebensfrohe Gemütlichkeit, die mir gefällt: An jeder Ecke ein Café, man trinkt Café con Leche (mit Medialunas=Halbmonden=Croissants) und liest La Nacion. Ältere Herren in Anzug und langem Mantel, elegant gekleidete Frauen. Eine bestimmt 70-jährige Dame kommt zum Tangounterricht, tauscht ihre Straßentreter gegen Stilettos aus, die sie sich an ihre dünnen faltigen Füße schnallt.
Die ersten Tage entdecke ich und entdecke, erlaufe mir die bunten Straßen von La Boca, die gepflasterten Bürgersteige von San Telmo, streife über den Friedhof in Recoleta und die Kunsthandwerksmärkte, trinke Kaffee und lasse mich treiben, durchs geschäftige Zentrum, durch Palermo, Belgrano. Dazwischen Behördengänge. Salsa und Fiesta Colombiana mit Mitbewohnerin Laura (Kolumbianerin aus LA); Konzerte und Gratisshows zum Festival de Tango; Symphonieorchester mit meiner Vermieterin Flor; um halb 12 Uhr nachts draußen Abendessen, Tanzen zu schlechtem Reggaeton, weil das Silvia gut gefällt, Lauras kleiner Schwester, die zu Besuch ist für ein paar Wochen.
Bevor die Uni losgeht reiße ich auch schon das erste Mal aus, aus den Abgasschwaden der Stadt zu den Wasserfällen von Iguazú. Klarste Luft und atemberaubend schöne Natur; Belohnung für 18 Stunden Busfahren. Beim Zurückkommen erahne ich erstmalig die wirklich hässlichen Seiten der Stadt: Der Bus durchquert die „Villas“, die Armenviertel, die einen Gürtel um die Stadt bilden; und dann, auf dem Fußweg zwischen Bus und Bahnhof, spüre ich was Klebriges in meinen Haaren landen. „Na toll, Vogelscheiße“ denke ich, als mich plötzlich zwei Typen anlabern: „Señorita, oh je, du hast überall Taubendreck auf deinem Rucksack, Ich helf’ dir, ich habe hier ein Taschentuch" – da wusste ich was los ist, habe die „Hilfe“ abgelehnt und bin schnurstracks weiter zu meinem Zug gelaufen; habe zuhause angekommen genervt und müde meinen Rucksack und meine Haare von stinkender Senfsoße befreit … Tja, so ein Backpack schreit eben „Tourist“. Aber in einem halben Jahr Ecuador ist mir nie so was oder ähnliches passiert.
Und dann… Uni:
Ich mache einen Kurs an der Philo- und drei an der Wirtschaftsfakultät. Die Filosofía ist komplett mit politischer Propaganda zugekleistert und es gibt nur Hippies. Wirklich. Uniparties laufen so ab, dass man die Straße vor dem Haupteingang blockiert – das soll politischer Protest sein; interessiert aber niemanden, biegen die Autos eben einen Block später ab. Dann gibt es Musik und billiges Bier und Grillfleisch. Und: Hippies. Klar. Die Vorlesungen sind übrigens vierstündig mit anschließend zwei Stunden Práctica, man muss jede Woche schriftliche Fragen abgeben und es gibt zwei Prüfungen während des Semesters. Hui! Materialien werden im Copyshop hinterlegt und dann für 1,80 € selbst kopiert. (Kann ja mal jemand dem Hähnel vorschlagen.) Leute an der Filo kennen zu lernen fällt (mir) schwer. Nach der Vorlesung frage ich eine Gruppe Argentinier: "Geht ihr jetzt Mittag essen?" "Ja." Pause. "Gibt's hier denn eine Mensa?" "Nee, nicht wirklich. Besser sind die Kioske." "Ah." Pause. Das wäre dann der Moment, in dem ich erwartet hätte, dass ich gefragt werde, ob ich mitkommen mag???! Kann man noch mehr mit dem Zaunpfahl winken? Denkste. Die haben mich glatt stehen lassen. Okay, dann eben nicht. … Schön, auch hilfsbereite Leute zu finden, wie Diego, der mir alle Texte auf Englisch mailt, damit ich parallel lesen kann. Soviel zur Filo.
Die Wirtschaftsfakultät ist der absolute Gegensatz: Es ist verboten, Plakate aufzuhängen und viele laufen tatsächlich in Anzug und Krawatte rum. Erst hab ich mich ziemlich erschrocken, dann wurde mir erklärt, dass die meisten vor und nach den Vorlesungen arbeiten und deswegen in Businesskluft zur Uni kommen.
Nora, eine kleine grauhaarige, adrett gekleidete Frau mit silbernen Ohrringen und hohen Schuhen hält die Eröffnungsvorlesung in meinem Seminar „Poder Económico y Derechos Humanos“ (Wirtschaftsmacht und Menschenrechte). Als sie zu reden beginnt, wird es mucksmäuschenstill im Raum. Sie ist eine Madre de la Plaza de Mayo, im Jahr 1977 hat sie ihren damals 24 Jahre alten Sohn verloren; er ist einer der ca. 30 000 Desaparecidos, er verschwand in den Folterkammern der Militärdiktatur. Gebannt lausche ich, wie Nora ihre Geschichte erzählt, die Geschichte ihres Landes, ihres Volkes und ihres Kampfes. Nora ist nicht verbittert. Aber sie kann und will nicht vergessen und bleibt aktiv. Erst ganz zum Schluss der Stunde kann Nora, schon beinahe 80, ihre Emotionen nicht mehr verbergen. Sie schaut uns liebevoll an. Ihr Sohn war so alt wie wir, er hat an dieser Uni studiert.
Die erste Vorlesung, Desarrollo Económico, Wirtschaftliche Entwicklung, fängt zwar nicht ganz so leise, aber auch vielversprechend an. Lärm von draußen (offene Fenster zur sechsspurigen Straße) machen Spanisch-Verstehen nicht unbedingt leichter.. Die (ansonsten sehr sympathisch und engagiert wirkende) Professorin quetscht mich und zwei andere Extranjeros aus, warum wir da sind und überhaupt und so; dann bin ich schwuppsdiwupps in irgendeiner Arbeitsgruppe. (juhu, Argentinier kennen lernen! ) - Nach der Vorlesung Kaffee mit Lisa aus Wien und Dorothee aus Köln, das erste Mal seit langem Deutsch gesprochen (außer beim Skypen mit Clarita und Mutti). Mittlerweile ist es spät und dunkel draußen, ich habe sechs Stunden Philo und zwei weitere in der Economía hinter mir und sitze müde und glücklich im wie immer viel zu vollen Colectivo, wie die Leute hier die Busse nennen, draußen braust die Stadt. Ich habe ein Lächeln auf den Lippen und aus irgendeinem Grund ein ganz blödes Lied im Kopf: „Mein Herz tanzt …“
Vorbei am Blumenstand: „Magst du einen Mate probieren?“ –
Nachhausekommen, in mein hübsches, sauberes, beinahe zu schickes Zimmer in Belgrano, mit Mitbewohnerin Laura und ihrer Schwester über den Tag plaudern; Pläne schmieden. Zufrieden bin ich. Und freue mich. Auf morgen. Und überhaupt.
Schöne Momente wünsche ich euch allen, y les mando un fuerte abrazo !
Visuelle Eindrücke hier: http://picasaweb.google.com/caroline.schultz1
Montag, 24. August 2009
Vorschlag
ich wollte nur mal kurz vorschlagen, diesen Blog zum allgemeinen Auslandssemesteraustausch zu nutzen. Wenn jeder hier einmal pro Monat oder so seine Eindrücke vielleicht sogar illustriert verewigt, wäre das doch großartig, um zumindest überblicksartig gegenseitig am Ball zu bleiben. Ich freue mich schon auf Bilder von Hunde-verspeisenden Koreanern, Midwest-Truckern, und französischen Modepäpsten.
Liebe Grüße (noch aus Kassel)
africa's calling
tja ja...alltagsprobleme hier unten nahe dem äquator. ansonsten gehts gut. keine magenprobleme, keine malaria, kein loewenbiss BISHER.
bin gut nach 2 wochen kenia wieder in kampala, uganda, gelandet. dabei gabs fahrradsafari und ghetto-erfahrung pur. ein paar fotos findets hier: http://wir-hier-in-ostafrika.blogspot.com/
das ist ein blog mit ein paar anderen ostafrika-praktikanten, die auch grad hier so rumarbeiten und die ich demnaechst in tanzania und kenia treffen werden.
wuensch euch alles liebe daheim oder wo ihr auch sonst grad die ferien geniesst!
trust your coffee-cup!
tim
Samstag, 25. Juli 2009
Freitag, 19. Juni 2009
Montag, 8. Juni 2009
Radiohead Konzerte in HD
http://www.youtube.com/view_play_list?p=A9452C1232D7B37F
Freitag, 29. Mai 2009
Donnerstag, 28. Mai 2009
Montag, 25. Mai 2009
Donnerstag, 14. Mai 2009
Demokratie war noch nie so einfach!
Müsste nämlich jetzt schon in der grünen FDPFrauenCSULinkenpartei sein. Das hat man von der ganzen Zerstreuung. Keine richtigen Überzeugungen mehr. Interessant ist es trotzdem.
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl
Montag, 11. Mai 2009
Mittwoch, 6. Mai 2009
Zuggespräche

heute gelesen auf faz.net (schon gut) fazjournalisten haben zuggespräche protokolliert.
meine lieblingsstelle ist die taxistrafenpassage. memo an mich - witzige partyidee: dialog zu dem überlieferten monolog erfinden.
„Ist da noch jemand?”
„Ja, okay.”
„Ja, okay.”
(...)
„Da bin ich wieder.”
„Das ist der All-in-Preis für Dubai Airport.”
„Sind Sie noch dran?”
(...)
„Wenn wir überhaupt noch mit denen reden, dann nur auf der Basis.”
„Der Inder, der neben mir saß, kannte zum Glück noch einen Albaner.”
„Wir sollten uns irgendwie positionieren, was wir da machen.”
„Jetzt hat er wen angebracht?”
„Bitte?!”
„Der ist wirklich scheiße drauf, oder?”
„Hallo? Ich bin grad im Tunnel.”
(...)
„Ich war grad im Tunnel.”
„Die Korrespondenz packst du mir rechts in die Tasche.”
„Was? Ja?”
„Wir strengen uns an.”
„Wir müssten wissen, wie viele Container das sind.”
„Vorgestern musste mein Taxifahrer bei einer Polizeikontrolle 1500 Euro abdrücken. Da war gar kein Taxi. Du kleines Arschloch, habe ich gesagt, das hättest du mir ja auch vorher sagen können.”
(...)
„Alice ist krank, aber am Dienstag ist sie mit voller dedication wieder da.”
„Ja, mail mir das, und setz Alice auf cc. Am Dienstag hängt sie sich da voll rein.”
„Wir kümmern uns am Dienstag darum, gleich als Erstes.”
„Jetzt ist Deutschland erst mal dicht. Ostern.”
„Ab Freitag geht hier nichts mehr, bis Montag.”
„Bei euch in Irland nicht?”
„Mensch, und ich dachte, ihr seid dort so stockkatholisch.”
mehr davon und das original findet ihr hier.
Dienstag, 5. Mai 2009
next: Hamburg macht das web zu Geld.
Eigentliches Thema: Die Monetarisierung des Internets.
Freitag, 1. Mai 2009
Montag, 20. April 2009
Dienstag, 7. April 2009
Freitag, 27. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Samstag, 14. März 2009
i find cheap populism oddly arousing
"Alles, was ich geschrieben habe, kommt mir vor wie Stroh"
Ein wundervolles Zeitzeichen.
Ja, wenn man Zeit hat, kommt man auf sowas.
Donnerstag, 12. März 2009
Sen über die Krise und den Kapitalismus
http://www.nybooks.com/articles/22490
Sehr schön, jaja.
Dienstag, 10. März 2009
One in 8 Million
via ehrensenf
Freitag, 6. März 2009
schnack schnack - klassiker
bar in osnabrooklyn
und als original: "If Pacman had affected us as kids we'd be running around in dark rooms, munching pills and listening to repetitive music."
Freitag, 27. Februar 2009
Dienstag, 24. Februar 2009
fuck it!
Das größte Problem des Internets ist wie es auf diesem und anderen Blogs schon mehrfach erwähnt wurde die Selbstreferenzialität.
Und vor Kurzem gab es ein greifbar großes Beispiel dieser Referenzialität auf das mich Y aufmerksam gemacht hat:
Der geschätzte Alumnus Guttenberg heißt nicht Wilhelm. Zumindest nicht mit den ersten 20 Vornamen, die die Bildzeitung abgedruckt hat. - genauso wie große Teile der Online Presse wie z.B. auch die FAZ oder der Spiegel Online.
Eben weil jeder bei jedem abgeschrieben hat und alle anderen die Quelle Wikipedia hatten.
Und dass - nur, weil Anonymous sich einen Scherz erlaubt hat. Befiehl Wiki, wir folgen.
Interessant nicht nur um zu sehen was für ein Schrott Onlinejournalismus als faktische Aufwärmung bereits bestehender Quelle ist und wie lang es gedauert hat, bis sich jmd. des Genealogischen Handbuchs bedient hat sondern auch um zu sehen wie sehr sich die Internetpresse selbst noch mit dem Thema beschäftigt und mehrheitlich sogar die Schuld bei Wikipedia sucht - was an eine Lächerlichkeit grenzt.
Es sind im Moment ca. 30 Artikel, die revidieren & entschuldigen. Davon die FAZ vermutlich am Ehrlichsten. (über googlenews Suche)
Zum Vergleich:
5811 unterschiedliche Proträts der Person Guttenberg & weil heute bei einem Münchener Fußballclub irgendjmd. irgendwas gemacht hat gibt's schon jetzt ganze 140 Artikel
Montag, 23. Februar 2009
Jede Zelle
Flenn-Album des Jahres
Loney, Dear - Dear John.
8. April Hamburg
9. April Berlin
22. April Paris
25. April München
Freitag, 20. Februar 2009
Donnerstag, 19. Februar 2009
The Short & Simple Story of the Credit Crisis
Infografiker Jonathan Jarvis erläutert die Finanzkrise in nur 8 Minuten Film: The Short & Simple Story of the Credit Crisis. Verständlich, unterhaltsam und auch noch schön anzusehen. Auch in HD-Qualität.
Quelle: Fontblog.de
Link: Short & Simple Story of the Credit Crisis
Lieblingsbands
Frank Zappa würde sagen "It´s a little bit cheesy, but it´s nicely displayed". Cheesy natürlich schon, aber Beatles vs. E. Smith vs. noch mehr Watte auf den Ohren - wer kann da widerstehen? (ich auf jeden Fall nicht, aber das war ja klar...)
Revolver "Luke, Mike and john" from Karakoid on Vimeo.
Revolver "Untitled 2" from Karakoid on Vimeo.
Das ist noch weit unter dem Niveau von gestern (ich war nicht angetrunken, glaubt mir ;) )
Achja, Ra Ra Riot waren auch ganz gut, aber man hatte ihnen halt schon ein bisschen die Show gestohlen...
http://hypem.com/track/745766/Ra+Ra+Riot-Oh%2C+La
Mittwoch, 18. Februar 2009
Regression leads to Depression
Okay - 3 Zugeständnisse :
1. Hobbystatistiker M.S. liest durchschnittlich nur zwei Blogs mit 'ner üblen SD weswegen die Links immer nur von einer Seite kommen
2. Meine Playlist hat mit seiner hier - ANKLICKEN!!!
mal locker 'ne 0,2er Regression
3. Krieg ich den verdammten SDSErCOVCorrSPGesamtheitWurzelAZ Mist nicht mehr aus meinem Kopf heraus - geschweige denn ASADZZDD1-E^t Quatsch in selbigen hinein. Wie auch immer der Link (nicht der Typ!) ist schick!
Termin
Montag, 16. Februar 2009
The Atlantic: Bush-Map
Samstag, 14. Februar 2009
http://www.pantone.com/downloads/articles/pdfs/PANTONE_FCR_FALL09.pdf
Freitag, 13. Februar 2009
GLÜCKWUNSCH !
Die Universität Bayreuth gratuliert ihrem Alumnus Herrn Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg herzlich zu seiner Vereidigung als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Er studierte an der Universität Bayreuth Jura und schloss sein Studium mit dem Prädikatsexamen ab. Im Anschluss promovierte er in Bayreuth bei Staatsrechtler Prof. Dr. Dres. h.c. mult. Peter Häberle und schloss seine Promotion mit summa cum laude ab.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Grève générale statt Semesterbeginn
Die Uni sollte seit Montag stattfinden; realiter stehen die Professoren lieber auf der Strasse und lassen sich von der Streikpolizei anpöbeln, weil der gute Sarko vor lauter Hormonüberschwang mit seiner Carla kurzerhand beschlossen hat, ihre Arbeitsbedingungen zu ändern. Habe Montag kurz einen Abstecher in die Banlieue gemacht (um vielleicht billiger einzukaufen), was eine der größten Ernüchterungen überhaupt zufolge hatte; die ganze Ästhetik von Paris kann nur deswegen existieren, weil alles hässliche einfach hinter dem Blvd Peripherique abgeladen wird (den armen Leuten direkt vor die Fenster ihrer Wohnburgen). Wohl also dem, der drinnen ist, und die Augen vor dem Rest schliessen kann...
Zwei Zufallsfunde dieser Woche
http://www.myspace.com/metronomy
http://myspace.com/hotels
Sonntag, 1. Februar 2009
One day, we´re gonna live...
Mit Erasmus verhält es sich ähnlich wie mit Paris; es weiß ohnehin jeder alles darüber, und daher werde ich es bei dem Seitenkommentar belassen, dass es unter Austauschstudenten wie bei allen Menschen interessante, langweilige, und nervige gibt.
Dass ich in etwas mehr als einer Woche jetzt schon in 3 Demonstrationen gelaufen bin, ist aber sicher mehr als Zufall, und daher auch erwähnenswert. Die größte war natürlich am Tag des "greve general", diesen Donnerstag. In dessem Zug wurde die Bastille flotterweise erneut erobert, allerdings diesmal ohne massive Gegenwehr.
Das Kulturprogramm ist so grandios wie unübersichtlich; Highlights bisher die Opera Bastille, und Of Montreal gestern im Bataclan. Fazit: Die Franzosen scheinen ein relativ amüsantes Konzertvölkchen zu sein, und Songs über Paris kommen natürlich besonders gut, z.B. der hier:
MP3: Of Montreal - Sink The Seine
Die Show war völligst verrückt, von einem Haufen Federn für die Zuschauer bis zum Franz Ferdinand (Take me out) Cover als letzter Song stimmte einfach (fast) alles - der Mix war etwas mies, was die hüpfende Meute aber kaum zu stören schien.
Die Vorlesungen beginnen erst übernächste Woche, bis dahin wird also reichlich Zeit für weitere Erkundungstouren (Paris en velo - c´est tres chic!) und dergleichen sein.
Im übrigen bin ich froh, endlich herausgefunden zu haben, was die Sippe vom Zuber eigentlich beruflich so treibt;
Freitag, 30. Januar 2009
perfekte ablenkung für gerechte stunden...
vorschläge, unsere lieblingsstadt bayreuth zu verschönern, sind herzlich willkommen.
und noch n nettes album:
Oh No! Oh My! - Oh No! Oh My!
und noch ein interessantes iphone app:
Donnerstag, 29. Januar 2009
Mittwoch, 28. Januar 2009
Moral im Zweifel
"von rudifan:
Der Titel versprach viel: Ethik und Entscheidungstheorie in einem Band, noch dazu mit historischem Background! Ein paar hundert Seiten später jedoch musste ich begreifen, dass ich ein ziemlich schlechter Entscheider bin: Dieses Buch zu lesen war kotzlangweilig. Schüssler versteht es wirklich, seine Leser mit lauter pseudo-intellektuellem Gelaber zu füttern, so dass man froh ist, dass man auch noch einen Fernseher hat und die Sportschau gucken kann.
Nur für echte Liebhaber der Entscheidungstheorie im Mittelalter- und jene, die noch in jener Zeit leben."
ich bezweifle jetzt mal die ernsthaftigkeit des kommentars...
Dienstag, 27. Januar 2009
Musikbericht Jan09
Whitest Boy Alive - Rules
Coconut Records - Davy
Death Cab for Cuties - Narrow Stairs
Antony & the Johnsons - The Crying Light
Blitzen Trapper - Furr
Black Kids - Partie Traumatic
Bon Iver - Blood Bank EP
Deerhunter - Microcastle
Animal Collective - Merriweather Post Pavillion
Öko-Font
http://www.ecofont.eu/download_von_ecofont_de.html
Montag, 26. Januar 2009
Mittwoch, 21. Januar 2009
Sonntag, 18. Januar 2009
Sonntag
Dienstag, 13. Januar 2009
Guantánamo-Gefangene
http://projects.nytimes.com/guantanamo
Samstag, 10. Januar 2009
Mittwoch, 7. Januar 2009
Dienstag, 6. Januar 2009
Der Letzte macht das Licht aus!
Die alten Hasen kennen noch die Win95 Rechnung - wenn der Standardhintergrund nicht ekelhaft grüntürkis sondern 'ab Werk' schwarz gewesen wäre hätten wir alle schon jetzt eine Menge Energie gespart.
Das neue Win95 ist ja quasi Google - und dieses Google verbraucht mit uns unglaublich viel Strom. Nicht nur durch die Suchanfrage, die ein Server irgendwo im Frankfurter Westend beantworten muss, sondern allein schon dadurch, dass es Euren Monitor mehr Energie kostet einen weißen Bildschirm zu erzeugen, als einen schwarzen.
Deswegen gibt es blackle, das sich durch nichts außer die Hintergrundfarbe von Google unterscheidet. Und vllt. dadurch, dass Ihr nicht automatisch in Eurem Googleaccount eingeloggt seid und daher google nicht weiter durch das Verarbeiten Eurer Suchanfragen an Eurem Persönlichkeitsprofil arbeiten kann.
Bisher wurden 1000 Kilowattstunden 'gespart'. Sparen ist natürlich diskutabel - vor allem wenn man nur kurz googlen möchte in welchem Alter Kaphornaffen besonders anfällig für Hodenkrebs sind. Aber dazu kommen wir ein anderes Mal.
Also :
blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com
blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com blackle.com
Und ach ja: Das Gleiche gilt natürlich auch für Euren Desktophintergrund. Noch ein Grund mehr auf Nahaufnahmen von Schneekatzen im Alpinrausch als Wallpaper zu verzichten.


